|
Initiative für ein noch besseres Neukölln |
|
|
|
|
Seite 1 von 4 Die Initiative für ein noch besseres Neuköln wurde Anfang 2004 von Menschen mit türkischem Migrationshintergrund aus verschiedenen Berufsgruppen gegründet. Die Initiative hat zur Zeit 80 (davon 50 mit türkischem und 20 mit arabischem Migrationshintergrund) Mitglieder, die ehrenamtlich für die Ziele der Initiative arbeiten. In der Berliner Migrationsgeschichte türkischer und arabischer Herkunft ist es neu, dass so viele Menschen bereit sind, sich ehrenamtlich zu engagieren. Die Initiatoren wohnen, leben und arbeiten in Neukölln. Die Hauptziele der Initiative sind unter anderem, Eltern und Familien mit türkischem und arabischem Hintergrund in schulischen, erzieherischen, familiären und sozialen Bereichen zu unterstützen. Aus diesen Gründen bietet die Initiative regelmäßig Infoveranstaltungen zu unterschiedlichen Themen in der türkischen und arabischen Sprache an. Die Initiative legt großen Wert darauf, dass die Veranstaltungen in türkischer und arabischer Sprache durchgeführt werden, da die Angebote in der Muttersprache bei den Teilnehmerinnen größeres Interesse erwecken und sie sich mit dem Verlauf der Veranstaltungen besser identifizieren können. Weil die Experten und Expertinnen türkisch- und arabischsprachig sind, können die Inhalte von allen Teilnehmerinnen verstanden werden. Dies führt zu einer aktiven Teilnahme. Insgesamt wurden in verschiedenen Regionen Neuköllns 230 Veranstaltungen erfolgreich (30-70 Teilnehmerinnen pro Veranstaltung) durchgeführt, davon waren 45 Infoveranstaltungen für Eltern mit arabischem Migrationshintergrund. Zur Zeit werden sieben Projekte in Neuköllner Grundschulen, drei an Oberschulen und 5 in Kindertagesstätten angeboten.Weitere Projekte der Initiative sind :Woche der Sprache und des Lesnes in Neukölln, Väter und Männer im Gespräch, Mütter im Gespräch und Rechtsberatung.Alle der Angebote finden in unterschiedlichen Sprachen (Deutsch,Türkisch und Arabisch) statt. Bei diesen Projekten handelt es sich um "Eltern in der Schule" und "Eltern in der Kita". Die Projekte werden seit November 2005 in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Einrichtungen in zwei unterschiedlichen Quartiersmanagement - Gebieten durchgeführt.
|